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Durch das geschwächte Bindegewebe kommt es in den
Wechseljahren häufig zu einer Gebärmuttersenkung und/oder einer Blasensenkung.
Zwar senkt sich die Gebärmutter oft auch schon nach Geburten etwas ab, aber in
den Wechseljahren wird die Situation noch schwieriger.
Gebärmutter und Blase werden durch bindegewebige Bänder im
unteren Bauchraum festgehalten und positioniert. Von unten werden beide Organe
durch die Muskeln und das Bindegewebe des Beckenbodens gehalten.
Wenn die Elastizität und Kraft des Bindegewebes in den
Wechseljahren nachlässt, dann funktioniert das Festhalten von Blase und
Gebärmutter nicht mehr so gut.
Ein eventuell vorhandener dicker Bauch kommt als zusätzliche
Last noch hinzu, die von oben nach unten drückt.
Die Folge davon ist, dass Gebärmutter und Blase tiefer ins
Becken sinken. Dadurch kommt es häufig zu Funktionsstörungen.
Die gesunkene Gebärmutter kann manchmal Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
verursachen.
Durch die gesunkene Blasenentzündung kommt es häufiger zu
Blasenentzündungen (siehe Seite 79). Außerdem verspürt man häufigeren Harndrang
und es kann beim Husten, Niesen oder Springen zu unwillkürlichem Harnabgang
kommen (siehe "Belastungs-Inkontinenz" auf Seite 79).
Gegen die Auswirkungen von Gebärmutter- und Blasensenkung
hilft regelmäßiges Beckenbodentraining.
Schüsslersalze können helfen, das Bindegewebe zu stärken.
Hausmittel: Beckenboden-Training
Schüsslersalze-Behandlung:
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morgens: 2-3 Tabletten Nr. 1 Calcium Fluoratum
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mittags: 2-3 Tabletten Nr. 8 Natrium Chloratum
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abends: 2-3 Tabletten Nr. 11 Silicea
Weitere Schüssler-Salze: 17, 18, 19
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