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Sehr häufig kommt es in den Wechseljahren zu ausgeprägter
Unruhe.
Die Unruhe ist einerseits eine Begleiterscheinung der
Hitzewallungen.
Auch wenn man nachts nicht schlafen kann, wird man häufig
von Unruhe getrieben. Und schließlich tritt die Unruhe auch auf, wenn man
reizbar ist oder unter Stimmungsschwankungen leidet.
Die Hauptursache für die Unruhe in den Wechseljahren ist der
Progesteronmangel.
Daher hilft gegen die Unruhe einerseits, wenn man sie durch
seine Lebensweise abmildert, und andererseits durch die Behandlung des
Progesteronmangels.
Regelmäßige Bewegung hilft, dass man sich in ruhigen Zeiten
entsprechend ruhig fühlt. Dadurch kann die Qualität des Schlafes deutlich
verbessert werden. Bewegung fördert auch die Hormonproduktion, sodass man
gleich mehrere positive Effekte auf einmal erzielt.
Auch mit beruhigen Heilpflanzen kann man die Unruhe etwas
besänftigen.
Die Behandlung des Progesteronmangels wird auf Seite 110 beschrieben.
Mit Schüsslersalzen kann man sowohl die Unruhe behandeln als
auch die Hormone ausgleichen helfen.
Wann zum Arzt: bei Problemen durch die Unruhe
Schulmedizin: evtl. Beruhigungsmittel
Heilpflanzen: Johanniskraut, Baldrian, Lavendel,
Melisse, Passionsblume
Hausmittel: Regelmäßige Bewegung, Autogenes Training,
Yoga
Schüsslersalze-Behandlung:
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morgens: 2-3 Tabletten Nr. 2 Calcium Phosphoricum
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mittags: 2-3 Tabletten Nr. 5 Kalium Phosphoricum
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abends: 2-3 Tabletten Nr. 8 Natrium Chloratum
Weitere
Schüssler-Salze: 11, 13, 15
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